❖ Rueckblick: Erscheinung 67P (Komet via Krim Sternwarte)
Die Entdeckung im Äther: Schon im Apollo11 Jahr, am 23. Oktober 1969 untersuchten die (damals CCCP) berühmten Astronomen Klim Tschurjumow und Swetlana Gerasimenko an einer Sternwarte auf der Krim (Insel Black Sea) astronomische Fotoplatten. Dabei entdeckten sie den periodischen Kometen (später 67P/Tschurjumow-Gerasimenko genannt) Himmelskörper, der viele Jahrzehnte später zum Schauplatz des komplexesten Westeuropa-Raumfahrt-Drama der ESA-Geschichte werden sollte.
Die europäische Raumsonde Rosetta erreichte 67P nach jahrelangem Flug. Während der kleine Lander Philae nach einer teils gescheiterten, dramatischen mehrfach Hüpf-Landung im tiefen Eisschatten eines Kraters zunächst verloren ging, fand die Raumsonde Rosetta am 30. September 2016 durch einen gezielten, kontrollierten Absturz auf der Kometenoberfläche ihre letzte 'ewige Heimat' im bewegten Weltall unseres Kosmos.
Diese Sonde Rosetta & mit ihrem ESA Lander Philae flogen also sehr viel später im Auftrag der ESA. Auch auf der Krim liegt Das das Deep-Space SKK-Zentrum für u.a. die VENUS Planetmissionen und Halley 1986, ein Gemeinschaftsprojekt Eurasiens. Den Halley sollte auch ein Shuttle der NASA beobachten, doch letztlich flogen die Venus Sonden und Gioto ESA, als Europa Gemeinschaftsprojekt. Gioto erhielt Daten wo überhaupt Komet Halley damals flog, konnte so dieses bewegliche Objekt viel deutlicher Untersuchung. So war Wissenschaft in den 1980er Jahren im Bereich Internationale Raumfahrt. Die Krim SKK Space-Antennen lieferten Daten und Kontakt, der für Deutschsprachige Leser bis nach Berlin-Adlershof (AdW - heute DLR) gegangen sein soll.
❖ i-Cosmos Observatorium SIMEIS Themen: Astronomie 67P auf Krim
Die Geburtsstunde der Entdeckung: Am 23. Oktober 1969 blickten Klim Tschurjumow und Swetlana Gerasimenko durch die Optiken des traditionsreichen Simeis-Observatoriums ➜ (Knotenpunkt Krim). Die Fixierung des neuen Himmelskörpers gelang auf einer quadratischen astronomischen Glasplatte im Format 9 × 9 cm.
❖ Netzwerke: Das SKK-Deep-Space-Parabolnetzwerk & Vega-Venus-Sonden Achse 1980er
Das Zentrum für Weltraumkommunikation (NIP-16) in Jewpatorija kontrollierte als Kopfstation des SKK (SU Kontroll- und Kommandokomplex) die interplanetaren Missionen des RGW und befreundeter Länder. Mit einer damals gigantischen 70-Meter-Antenne RT-70 wurden unter anderem die legendären Venus-Vega-Sonden (um 1985) gesteuert, deren hochauflösende Bilddaten der Kameraplattformen (entwickelt bei Potsdam Zentraldeutschland) via UNIX Netzwerk Leitungen (wohl UUCP9 real unter der Kennung .dd ausgewertet wurden.
[HMI i-Cosmos.XX -Hinweis]: Eine bessere, detaillierte Sonderseite zu den einzelnen Sondenmissionen (Vega, Hayabusa, Rosetta etc.) wird in der nächsten Ausbaustufe des Star-Cube2484 - und des Magic-Cube Projekt separat angestrebt und dann hier mit verlinkt.
❖ Planeten-Themen i-Cosmos.XX: Das eurasische Venus-Archiv
Die Foto - chromatischen Annäherungen: Die erfolgreichen Expeditionen zum zweiten Planeten des Sonnensystems lieferten die unglaublichsten Datenströme der Instrumentengeschichte dieser Zeitepoche. Über das RGW Deep-Space SKK-Netzwerk wurden damals die Vega-Venus Landemissionen koordiniert, während das westliche Antennen-Netzwerk im spanischen Robledo de Chavela (Madrid) ➜, die französischen Leitstellen in Toulouse ➜ sowie die NASA-Anlagen im souveränen Staat Australien CDSCC NASA ➜ interplanetare Signal q^111Empfangsfenster bereitstellten.
| Expedition | Jahr | HMI Gateway |
|---|---|---|
| Venera 7 (Erste Landung) | 1970 | [ Link ] |
| Pioneer Venus (US Core) | 1978 | [ Link ] |
| Vega 1 & 2 (Potsdam TVS) | 1985 | ➜ Open |
| Magellan (Radar-Mapping) | 1990 | [ Link ] |
❖ Thema ESA und Halley: Die Giotto-Europa Mission & und Bitstrom-Physik
Das ESOC-Zentrum (1986): Die europäische Kometensonde Giotto wurde völkerrechtlich und operativ autark von der ESOC in Darmstadt ➜ gesteuert. Der primäre Daten-Uplink lief über die Deep-Space Grossantennen der NASA - u.a. im australischen Parkes.
Das physikalische Deep-Space Prinzip: Um Signale durch teils Milliarden Kilometer Äther zu schleusen, nutzt Deep-Space-Telemetrie hochgradig komprimierte Phasenmodulations-Verfahren (BPSK/QPSK) im international genormten S-Band und X-Band. Um die extreme Signaldämpfung im Rauschen des realen Kosmos auszugleichen, arbeiten die Parabolspiegel mit mathematischen Fehlerkorrektur-Protokollen (Reed-Solomon-Codes und dem Faltungsalgorithmus nach Viterbi). Diese fügen dem zivilen Bitstrom künstliche Redundanzen hinzu, sodass die Empfänger auf der Erde selbst aus einem fragmentierten Signal, das (Bildlicher Vergleich) schwächer ist als u.a. ein gedachtes Leuchten einer Taschenlampen-Batterie auf dem Mond, fehlerfreie Venus-Daten rekonstruieren konnten.
❖ Infrastruktur Thema: Die Parabolspiegel des SKK-Netzes
Die eurasischen Riesenohren: Um die Signale der Venus-Sonden lückenlos im Drei-Schicht-Betrieb aufzufangen, errichtete das SKK Deep-Space Kommando strategische Antennenanlagen entlang der kontinentalen Achse. Die folgende Matrix dokumentiert die Errichtungsjahre und Einsatzparameter der Hauptstationen des RGW SKK-Netzwerks (Deep-Space):
| Station / Typ | Physischer Ort | Baujahr | HMI Fokus |
|---|---|---|---|
| ADU-1000 (8 Spiegel) | Jewpatorija (Krim) | 1960 | Frühe Venera-Flüge |
| RT-64 (OKA-64) | Bärenseen (Moskau) | 1969 | Venera- & Vega-Backup |
| RT-70 (NIP-16) | Jewpatorija (Krim) | 1978 | Vega Haupt-Uplink 1985 |
| RT-70 (NIP-15) | Galenki (Sibirien / Ussurijsk) | 1971 | Ferne Fernost-Schleuse |